EnEV - Energieeinsparverordnung

Die Energieeinsparverordnung EnEV löste 2002 die Wärmeschutzverordnung und die Heizungsanlagenverordnung ab und fasste diese zusammen.

Ziel der EnEV ist es, den Energieverbrauch in Gebäuden zu senken und den CO2-Ausstoß zu minimieren. Im Rahmen der EnEV werden die Bauphysik und Heizungsanlagentechnik nicht getrennt, sondern miteinander verknüpft geplant, betrachtet und bewertet.

Die novellierte EnEV trat am 01.10.2009 in Kraft. Mit der novellierten Energieeinsparverordnung wurden die Anforderungen an die energetische Qualität von Neubauten und modernisierten Bestandsgebäuden nochmals verschärft. Im Vergleich zur EnEV 2007 wurden die Grenzen für den Energiebedarf für Warmwasser und Heizung in Wohn- und Nichtwohngebäuden um durchschnittlich 30% gesenkt. 

Für Eigentümer und Bauherren,
welche ihre Gebäude komplett oder teilsanieren oder neu bauen, ist ab dem 01.10.2009 Folgendes gültig

Neubauten
Im Vergleich zur EnEV 2007 muss der Jahresprimärenergiebedarf um 30% niedriger liegen. Die Wärmedämmung der Gebäudehülle muss dabei im Schnitt 15% effizienter sein als zuvor.

Altbauten
Bei größeren baulichen Maßnahmen, wie zum Beispiel dem Dämmen der Wände oder dem Austausch von Fenstern, muss durch die neuen Bauteile der energetische Wert um 30% besser sein als bisher gefordert. Der Haussanierer kann alternativ auch den Jahresprimärenergiebedarf um 30% senken. Dafür muss neben einer gut gedämmten Gebäudehülle auch eine effiziente Heizungsanlage installiert werden. 

Alle Angaben ohne Gewähr

KfW-Förderung

Bafa-Förderung

Erneuerbare Energien